savioz fabrizzi architectes

savioz fabrizzi architectes

mehrzweckhalle st. marc, le châble, wettbewerb
mehrzweckhalle st. marc, le châble, wettbewerb
mehrzweckhalle st. marc, le châble, wettbewerb
mehrzweckhalle st. marc, le châble, wettbewerb

mehrzweckhalle st. marc, le chable

 

bauherr :

gemeinde bagnes

programm :

mehrzweckhalle, shutzraum

zeitraum :

wettbewerb dezember 2008

mitarbeit :

françois meyer architecture, sion

 

 

ansiedlung

der ort wird durch die anwesenheit der sportanlage, der sportplätze und umkleiden charakterisiert, die sich entlang des flusses dranse auf einem plateau ansiedeln. das grundstück wird im norden vom einem flusses begrenzt, dem eine durchgehende baumreihe folgt und im süden verteilt eine strasse die verschiedenen zugänge. das neue gebäude ergänzt die sportanlage. seine zentrale position ermöglicht eine klare organisation der aussenraumgestaltung; diese verstärkt den dialog zwischen den unterschiedlichen funktions-bereichen auf dem grundstück. die parkplätze befinden am westlichen eingang des gebäudes und führen zu einem neu gestalteten weg, der entlang der dranse verläuft, der den fluss erlebbar macht und mit ihm eine verbindung aufbaut. entweder der weg oder die fussgänger über der dranse werden künftig zu dem vorplatz führen, der die besucher der veranstaltungen empfangen wird.

um die topographie neu zu definieren, erfährt der aussenraum eine leichte neigung, die dem fluss bis zum parkplatz folgt; das füllvolumen wird aus dem aushub für den personen-schutzbunker gewonnenen.

die bestehenden infrastrukturen werden an ort und stelle behalten. das grundtück bleibt durch den vorschlag, die parkplätze am äusseren rand zu errichten, in seiner gesamtheit erfahrbar.

 

typologie

der haupteingang orientiert sich in westlicher richtung und empfängt dort die vom parkplatz aus kommenden personen. die nebenräume orientieren sich in ‚L’-form um den veranstaltungsraum herum. dadurch dass das foyer unmittelbar mit dem eingang und mit der vorplatz verknüpft ist, bietet es ein hohes mass an flexibilität für jede art von veranstaltung.

im norden erstrecken sich die bühne und dazugehörigen räume über zwei geschosse, was die auf der anderen seite liegende fassade befreit und eine provisorischen ausbau (beispielsweise einzelt) auf dem sportplatz ermöglicht.

das untergeschoss beinhaltet den personenschutzbunker. in friedenszeiten werdend die grossen abteile als mehrzweckräume von ortansässigen unternehmen genutzt.

 

 

 

konstruktion

im inneren wird ein wesentlicher teil des veranstaltungsraums durch die verkleidung mit heimischem naturholz aufgewertet. es wird ebenfalls für den ausbau des dachs verwendet, da sich holz durch seine ökologischen qualitäten und die tatsache dass es sich schnell und kostengünstig verbauen lässt profiliert.

von aussen wird das kompakte volumen aus kostengründen entsprechend der bedürfnisse der dahinterliegenden räume auf die unterschiedlichen höhen angepasst. zum schutz und zur verinheitlichung der fassade wurden farbige, eloxierte aluminiumpaneele geplant.

 

energie

von der konzipierung bis hin zur materialisierung wurde das projekt auf nachhaltigkeit ausgelegt. die kompaktheit des volumens und die leistungsstarke dämmende hülle erlauben es bereits in der projektphase den energie-bedarf zu minimieren. die rationalität und aufteilung des raumprogramms ermöglichen unschwer die integrierung des minergie-konzepts.

   

mehrzweckhalle st. marc, le châble, wettbewerb

der ort wird durch die anwesenheit der sportanlage, der sportplätze und umkleiden charakterisiert, die sich entlang des flusses dranse auf einem plateau ansiedeln. das grundstück wird im norden vom einem flusses begrenzt, dem eine durchgehende baumreihe folgt und im süden verteilt eine strasse die verschiedenen zugänge. das neue gebäude ergänzt die sportanlage. seine zentrale position ermöglicht eine klare organisation der aussenraumgestaltung; diese verstärkt den dialog zwischen den unterschiedlichen funktions-bereichen auf dem grundstück. die parkplätze befinden am westlichen eingang des gebäudes und führen zu einem neu gestalteten weg, der entlang der dranse verläuft, der den fluss erlebbar macht und mit ihm eine verbindung aufbaut.
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